Energetische Sanierungen vor der Abschaffung des Eigenmietwertes
Die Abschaffung des Eigenmietwerts verändert die steuerliche Landschaft für Eigentümer. Wer energetisch sanieren will, sollte die Übergangsfrist nutzen für Förderungen, Abzüge und langfristige Einsparungen.
Eigenmietwert wird abgeschafft – ein Wendepunkt für Immobilienbesitzer
Am 28. September 2025 hat das Schweizer Stimmvolk entschieden: Der Eigenmietwert fällt weg. Für Eigentümerinnen und Eigentümer bedeutet das nicht nur weniger Steuerbelastung, sondern auch neue Regeln für Abzüge und Investitionen.
Insbesondere die steuerlichen Vorteile bei Unterhaltskosten und Investitionen in energetische Massnahmen entfallen. Wer jetzt plant, kann diese Übergangsfrist bis frühestens 2028 nutzen, um Sanierungen umzusetzen und gleichzeitig bestehende Abzüge und Fördergelder zu sichern.
Die Abschaffung des Eigenmietwerts ändert die Rahmenbedingungen nachhaltig. Wer jetzt energetisch saniert, kann bestehende Abzüge nutzen, Fördergelder sichern und langfristig Energie- und Betriebskosten senken.
Energetisch sanieren – nicht nur ein Steuertrick
Energetische Sanierungen sind längst mehr als ein Steuerinstrument. Sie tragen entscheidend zum Werterhalt und zur Zukunftsfähigkeit Ihrer Immobilie bei. Angesichts steigender Energiepreise, verschärfter kantonaler Energiegesetze und wachsender Marktanforderungen verlieren unsanierte Gebäude zunehmend an Attraktivität.
Wer energetisch saniert, profitiert gleich mehrfach:
- Weniger Energieverlust und tiefere Betriebskosten
- Längere Lebensdauer von Dach, Fassade und Haustechnik
- Bessere Marktposition bei Vermietung oder Verkauf
ganzheitliche Sanierungskonzepte
Besonders wirkungsvoll ist die Kombination verschiedener Massnahmen:
- Dachsanierungen: Reduzieren Wärmeverluste und schaffen die Basis für Photovoltaik-Aufdach- oder Indachanlagen
- Fassadensanierungen: Verbessern die Gebäudehülle und ermöglichen die Integration von Photovoltaik
- Systemlösungen: Dämmung, Solarstrom, moderne Haustechnik und Energiemanagementsysteme sorgen für maximale Effizienz

Förderbeiträge clever nutzen – bevor sich die Regeln ändern
Auch wenn die steuerlichen Abzüge auf Bundesebene wegfallen, bleiben Förderprogramme von Bund, Kantonen und Gemeinden ein zentraler Hebel. Besonders für Photovoltaikanlagen, energetische Gebäudehüllen und Heizungsersatz stehen attraktive Beiträge bereit.
Noch gilt:
- Investitionen können teilweise steuerlich geltend gemacht werden
- Fördergelder reduzieren die Anfangsinvestition deutlich
- Die Übergangsfrist schafft Planungssicherheit
Wer jetzt handelt, sichert sich Vorteile, die später nicht mehr selbstverständlich sind. Eine hilfreiche Übersicht zu Förderprogrammen bietet die Plattform energiefranken.ch
Von der Planung bis zur Umsetzung – so profitieren Sie am meisten
Eine energetische Sanierung will gut durchdacht sein. Wer früh plant, kann Massnahmen kombinieren, Förderungen optimal nutzen und Kosten reduzieren.
Schritt 1: Analyse und Priorisierung
- Schwachstellen im Gebäude erkennen (Dach, Fassade, Haustechnik)
- Massnahmen nach Dringlichkeit und Effizienz priorisieren
Schritt 2: Massnahmen bündeln
- Arbeiten an Dach und Fassade zusammenlegen
- PV-Anlagen gleich mitdenken
- Energiemanagement und Haustechnik integrieren
Schritt 3: Umsetzung koordinieren
- Gewerke optimal aufeinander abstimmen
- Fördergesuche rechtzeitig einreichen
- Zeitplan mit Übergangsfrist abstimmen
Durch diese Strukturierung lassen sich sowohl kurzfristige steuerliche Vorteile als auch langfristige Energieeinsparungen realisieren.
Wirtschaftlichkeit und Werterhalt
Ohne künftige Steuerabzüge ist die finanzielle Betrachtung noch wichtiger. Projekte sollten über Energieeinsparung, Eigenstromproduktion und Werterhalt begründet werden.
Fragen, die helfen:
- Wie stark reduziert die Sanierung die Energiekosten?
- Welche Investitionen stehen ohnehin an?
- Wie erhöht sich der Marktwert der Liegenschaft?
- Welche Massnahmen lassen sich kombinieren?
Die Erfahrung zeigt: Wer ohnehin grössere Unterhaltsarbeiten plant, profitiert besonders von einer ganzheitlichen energetischen Sanierung.
Unterstützung durch Bernhard Polybau AG für KMU und private Eigentümer
Für KMU und private Eigentümer, die eigene Immobilien nutzen, ist das Thema doppelt relevant: Sanierungen reduzieren Betriebskosten, steigern den Wert von Geschäftsstandorten und ermöglichen eine nachhaltige Nutzung von Dachflächen für Solarstrom. Eine professionelle Planung ist entscheidend, um steuerliche, technische und wirtschaftliche Aspekte optimal zu verbinden.
Bernhard Polybau AG unterstützt Sie dabei: Von der ersten Analyse über die Koordination der Gewerke bis zur Umsetzung energetischer Sanierungen inklusive Photovoltaik und Gebäudehülle. So profitieren Sie von einem durchdachten, wirtschaftlich sinnvollen Gesamtpaket.
Unser Tipp: Planen Sie grössere Sanierungen gestaffelt über zwei Steuerperioden, um die Progressionen optimal zu brechen.
















